14 Mai 2014

Republica 2014: 10 Sessions, die hängen bleiben

Foto: Gregor Fischer
Kein Zweifel, die Republica strahlt aus. Eine Digital-Konferenz, die mit fast 8.000 Besuchern so viele Menschen nach Berlin lockte, wie in keinem Jahr zuvor, wird wahrgenommen. Und längst scheinen es nicht mehr bloß Nerds und visonäre Informatiker zu sein, die das Bild der Veranstaltung prägen. Denn das Publikum ist bunt, zunehmend weiblich und relevant. Sascha Lobo, David Hasselhoff und Kai Diekmann auf ein und der selben Konferenz anzutreffen, klingt seltsam und geschieht wohl so nur auf der Republica: dem digitalen Klassentreffen, auf dem Akteure der Netzpolitik, Popkultur und Medienwirtschaft das Jetzt bewerten und nach einer gemeinsamen Richtung in die Zukunft suchen.

Offen bleibt, wie groß die Strahlkraft der mittlerweile achten Konferenz tatsächlich ist. Trotz umfassender Berichterstattung in Massen- und Nischenmedien (inklusive einem dreitägigen Video-Livestream von Spiegel Online und einem Beitrag in der Tagesschau) ist zu befürchten, dass die Wirkung der Appelle von Sascha Lobo und Felix Schwenzel verpufft. Was nämlich fehlte auf der re:publica, war die (große) Politik. Keinen Wirtschafts- und auch keinen Internet-Minister verschlug es in die STATION, die gerade einmal drei Kilometer südlich vom Bundestag liegt. Aber seien wir ehrlich: das war zu erwarten. Fraglich ist außerdem, ob die nicht im Internet beheimatete Bevölkerung überhaupt noch ein Fünkchen Interesse hat an Snowden und PRISM, wenn selbst die Netzgemeinde gleichgültig geworden ist.

Wie dem auch sei; öffentliches Interesse hin oder her — die Republica 2014 war eine inspirierende Veranstaltung. Das liegt sicher auch ein wenig daran, dass es meine erste Republica war. Allen voran waren es die motivierten Rednerinnen und Redner, die bei ihren Sessions stets den Anspruch hatten, einen nachhaltigen Denkanstoß zu geben, was zumeist gelang. 20 Vorträge, Talks und Workshops konnte ich während der drei Tage besuchen — nur einen Bruchteil des Gesamtprogramms. Folgend stelle ich kurz die zehn Sessions vor, die mir im Gedächtnis blieben und ihr unbedingt sehen müsst...






Marcel Laskus

05 Juli 2013

Hightech im Kleinstformat

Fortschrittlichste Technik auf kleinstem Raum. Der neuste Embedded PC aus dem Hause DEDITEC will genau das bieten. Mit Abmessungen von gerade einmal 72 x 51 Millimetern ist das neue Modell – das ARM9 CPU Board – sogar kleiner als eine Postkarte. Auch die Rechenleistung kann sich sehen lassen: 32 Bit CPU bietet das Board; zu einem Preis, den man in der Regel für handelsübliche 8- oder 16-Bit-TP-Systeme hinlegen muss.

Embedded PCs bieten eine breite Palette an Vorteilen: Sie sind quasi eigenständige Kleinstrechner, die höchste Qualität zu einem geringen Energieverbrauch liefern. Dank Powermanagement-Funktionen kann die Energieversorgung der ARM9-CPU je nach Wunsch geregelt werden. Ein weiterer Vorteil: Da kein Lüfter von Nöten ist, entfallen teure und zeitaufwändige Wartungsarbeiten.

Einsatzgebiete solcher Prozessoren sind insbesondere dort zu finden, wo Systeme gesteuert, gemessen, geregelt und überwacht werden müssen: Zum Beispiel in der Industrie- und Medizintechnik. Das ARM9 CPU Board wird mit Linux als Betriebssystem ausgeliefert. Da es sich hierbei um eine Open Source Software handelt, ist es auch für weniger erfahrene Entwickler einfach zu handhaben. Denn viele Lösungen sind im Internet zu finden. Wer kein Freund von Linux ist, hat allerdings auch die Möglichkeit, das Betriebssystem Windows CE zu nutzen.

[Sponsored Post]

04 April 2013

We Built This City ... With Time Lapse

Foto: George L Smyth







Scheinbar endlos erstreckt sich die kahle Landschaft – weit und breit ist keine Spur menschlichen Lebens zu sehen. Nur ein paar kümmerliche Sträucher und Bäume stehen am Straßenrand. Dass genau hier ein gigantischer Firmensitz mit Hunderten Arbeitskräften entstehen soll, erscheint in Anbetracht solch einer Brache nur schwer vorstellbar. Doch es tut sich etwas: Bewegung kommt in die triste Szenerie. Baukräne, Laster und Bagger rollen an, Gruben werden ausgehoben, Gerüste errichtet. Die Sonne geht unter und wieder auf; viele Tage und Nächte ziehen ins Land. Aus der kahlen Landschaft erhebt sich ein mächtiger Gebäudekomplex, welcher immer konkretere Formen annimmt. Die Gerüste werden wieder abgebaut und das große, leuchtende Firmenlogo findet natürlich auch noch seinen Platz. Fertig ist der Lack.

Solch ein gigantisches Bauvorhaben ist ziemlich beeindruckend. Wirklich atemberaubend wird es allerdings erst dann, wenn der langwierige Prozess der Bauarbeiten komprimiert dokumentiert wird – zum Beispiel via Zeitraffer-Fotografie. Dank spezieller Kameras für Zeitraffer Fotografie sprießen die architektonischen Meisterwerke von morgen in kürzester Zeit aus dem Boden. Zeitraffer-Fotos als Baudokumentation liefern eine hochwertige Erinnerung: Denn die wichtigsten Abschnitte der Bauarbeiten sind weiterhin nachvollziehbar – und das in bester Qualität. Die Bilder sind gestochen scharf und bieten die Möglichkeit, ohne sichtbaren Qualitätsverlust zu zoomen. So kann den fleißigen Bauarbeitern sogar beim Schuften zugesehen werden.

02 April 2013

Emissionsmonster vs. Politik


Momentan debattieren EU-Politiker, ob man Autos effizienter machen sollte. #Greenpeace gibt allen die Möglichkeit, sich auf www.EUvsCO2.org an einer Petition zu beteiligen.

14 März 2013

Moves: Denn sie wissen, wie Du dich bewegst


Hunderttausende von Apps tummeln sich in den virtuellen Läden von Android, Windows und Apple. Egal ob zum Kochen, Lesen, wütende Vögel Herumschleudern oder Aufzeichnen körperlicher Ertüchtigungen – für jedes Bedürfnis existiert ein passendes Programm. Um so erstaunlicher ist, dass es trotz der immensen Vielfalt immer noch Entwickler gibt, die mit einer kleinen App das Rad neu erfinden können. "Moves" ist solch ein verzückendes Stück Software.

04 Januar 2013

US-Navy warnt vor Badesalz

Solltest du eine starke Affinität haben, neue Drogen ausprobieren zu müssen, zeigt dir die US-Navy die Auswirkungen von 'Badesalz'. "Wenn man die schlimmsten Wirkungen von Meth, Kokain, Angel Dust, LSD und Ecstasy zusammennimmt, dann hat man eine Vorstellung davon, was wir hier manchmal sehen." sagte Mark Ryan, Direktor des Louisiana Poison Center. Immer noch nicht abgeschreckt? Wir freuen uns über jede Einsendung eurer Trip-Videos.

03 Januar 2013

Die Kugelbomben aus Thüringen

Back to the Roots - und zwar die urzeitlichen Wurzeln. An jenen Tagen da Krawall und Randale quasi legal sind, werden in Thüringen die Ur-Instinkte wach. Selbst die Abteilung Hartz 2012 kratzt die letzten Monetos für Böller 'Made in Czech Republic' zusammen und zerlegt öffentlichen Raum.

Jena bombt. (goo.gl/maps/dE8bi)